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Antisemitismus endlich vor die Tür weisen!

Ein Offener Brief an das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln e.V

Wir Freundinnen und Freunde sowie NutzerInnen der Alten Feuerwache wenden uns mit diesem offenen Brief an den Vorstand des Vereins um eine sofortige Einstellung der Unterstützung des sogenannten „Klage-Mauer Projektes“ von Walter Herrman zu erreichen. Die Kritik am  Antisemitismus der sogenannten Kölner Klagemauer ist nicht neu. Immer wieder sind in den letzten Jahren Gruppen und Einzelpersonen auch an die Alte Feuerwache herangetreten und baten darum die Unterstützung einzustellen.

Seit Jahren bedient Walter Herrman antisemitische Klischees im Namen einer obskuren „Israelkritik“. Die notwendige Kritik an der sozialen Misere in Deutschland, an der Wohnungsnot und der sich verschärfenden Repression des Staates gegen sozial ausgegrenzte Menschen fand auf der „Klagemauer“ zunehmend kein Gehöhr mehr.

Stattdessen verdeutlicht die aktuelle Debatte um jene Tafel, die eine „Karikatur“ zeigt, in der eine durch den Davidstern als Jude ausgewiesene Figur einen palästinensischen Jungen mit Messer und Gabel zerteilt und dazu ein Glas Blut trinkt, welch monströser antisemitischer Raserei Walter Herrman jeden Tag aufs neue ein Forum bietet. Auf unzähligen Papptafeln war immer wieder zu lesen, dass die Anschläge von Hamas und Hizbollah auf israelische Zivilisten „Akte der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit“ seien, denn „Hisbollah ist Widerstand“, „Das Existenzrecht Israels steht so lange in Frage, als es die Normen des Völker-Rechts ignoriert.“ Wo im Stile der SA zum Boykott israelischer Waren Den Rest des Eintrags lesen. »

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20 Quadratmeter gegen Israel (MAD Köln)

Die „Kölner Klagemauer“ – Antisemitismus im Schatten des Doms

Mitten auf der Domplatte in Köln wird täglich gegen Israel gehetzt und Verständnis für den palästinensischen Terror gezeigt. Widerstand gibt es bisher kaum dagegen, die sogenannte „Kölner Klagemauer“ gilt vielmehr als Touristenattraktion.

Seit gut 20 Jahren gibt es die „Kölner Klagemauer“ bereits und sie ist längst zu einem Stück Normalität geworden. Dabei waren die Themen der Stellwände einmal andere, erst seit der Neuauflage der Klagemauer im Juni 2004 beleuchtet der Initiator Walter Herrmann auf seine ganz eigene Art den Nahostkonflikt und bietet reichlich Raum für antisemitische Tendenzen und Hetzparolen gegen Israel.

Der pensionierte Lehrer Herrmann baute seine Klagemauer erstmals in den 80er Jahren auf, damals noch in der Schildergasse. Thema war der Protest gegen Obdachlosigkeit und Wohnungsnot. 16 Mal räumten Ordnungsamt und Polizei die Installation, 1991 platzierte Hermann die Klagemauer dann vor dem Kölner Dom. Doch auch die Domkirche setzte rasch die Räumung durch. Kurz darauf wurde die damalige Zusammenstellung auch in New York, London und Jerusalem ausgestellt. 1992 bekam die Mauer in Köln einen neuen Teil, der sich ausschließlich mit Hiroshima und Nagasaki beschäftigt. Im Oktober 1996 ließen Domkapitel und Stadt die Klagemauer abreißen, woraufhin unterschiedliche Organisationen die Anmeldung der Aktion „Die tägliche Klagemauer“ als Demonstration übernahmen. 1997 entschied das Oberlandesgericht Den Rest des Eintrags lesen. »

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