Pressespiegel | Februar 2010

4.2.2010: Ermittlung wegen Volksverhetzung (Kölner Stadt-Anzeiger)

18.2.2010: Weg mit Kölns Klagemauer! (Jüdische Allgemeine)

23.2.2010: Strafanzeige gestellt (Kölner Stadt-Anzeiger)

23.2.2010: „Klagemauer“ am Dom abgehängt (Kölner Stadt-Anzeiger online)

23.2.2010: Unterstützung vom Alder Maat! (TAPFER IM NIRGENDWO)

24.2.2010: Germany starting to grasp nature of modern anti-Semitism (THE JERUSALEM POST)

24.2.2010: Antisemitismus – Diese „Klagemauer“ muss weg! (Kölner Stadt-Anzeiger online)

24.2.2010: Empörung und Anzeige (Kölnische Rundschau online)

24.2.2010: Friedenspreis enttäuscht: Ermittlungen gegen Preisträger 1998 (Aachener Nachrichten online)

25.2.2010: Kontrovers – Unterzeichnende der Petition antworten auf Presseartikel (Unterzeichnende der Petition)

24.2.2010: Reaktion eines Landtagsabgeordneten NRW (Christian Möbius, CDU, Landtagsabgeordneter NRW)

24.2.2010: Der Klagemauer Volksverhetzung vorgeworfen (Kölner Stadt-Anzeiger)

26.2.2010: Skandal an der „Klagemauer“ (Die Welt Online)

28.2.2010: „Klagemauer“: Antisemitismus-Vorwürfe (Koeln.de)

 

20 Quadratmeter gegen Israel (MAD Köln)

Die „Kölner Klagemauer“ – Antisemitismus im Schatten des Doms

Mitten auf der Domplatte in Köln wird täglich gegen Israel gehetzt und Verständnis für den palästinensischen Terror gezeigt. Widerstand gibt es bisher kaum dagegen, die sogenannte „Kölner Klagemauer“ gilt vielmehr als Touristenattraktion.

Seit gut 20 Jahren gibt es die „Kölner Klagemauer“ bereits und sie ist längst zu einem Stück Normalität geworden. Dabei waren die Themen der Stellwände einmal andere, erst seit der Neuauflage der Klagemauer im Juni 2004 beleuchtet der Initiator Walter Herrmann auf seine ganz eigene Art den Nahostkonflikt und bietet reichlich Raum für antisemitische Tendenzen und Hetzparolen gegen Israel.

Der pensionierte Lehrer Herrmann baute seine Klagemauer erstmals in den 80er Jahren auf, damals noch in der Schildergasse. Thema war der Protest gegen Obdachlosigkeit und Wohnungsnot. 16 Mal räumten Ordnungsamt und Polizei die Installation, 1991 platzierte Hermann die Klagemauer dann vor dem Kölner Dom. Doch auch die Domkirche setzte rasch die Räumung durch. Kurz darauf wurde die damalige Zusammenstellung auch in New York, London und Jerusalem ausgestellt. 1992 bekam die Mauer in Köln einen neuen Teil, der sich ausschließlich mit Hiroshima und Nagasaki beschäftigt. Im Oktober 1996 ließen Domkapitel und Stadt die Klagemauer abreißen, woraufhin unterschiedliche Organisationen die Anmeldung der Aktion „Die tägliche Klagemauer“ als Demonstration übernahmen. 1997 entschied das Oberlandesgericht Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , ,

Walter’s Leserbrief an die taz

Die taz veröffentlichte folgenden Leserbrief von Walter Herrmann:


betr.: „Mahner mit Hang zur Egomanie“, taz nrw vom 12.04.07

Als unmittelbar Betroffener (der Leserbriefschreiber wurde von der taz nrw porträtiert, Anm. d. Redaktion) möchte ich einiges klarstellen: Der Autor macht sich zum Anwalt von lautstark plärrenden „Straßenkünstlern“, die sich nur ein paar Meter von der Klagemauer entfernt in Szene setzen und nicht nur für eine halbe Stunde (was wir noch akzeptieren könnten) mit ihrem Publikum die Arbeit an der Klagemauer blockieren. Die von der taz präsentierten „Straßenkünstler“ – der marktschreierische Jongleur auf dem Hochrad und Franco von den Magic Street Voices – haben sich mit Vehemenz auf die Klagemauer eingeschossen. Der Jongleur „Theo Tiger“: „Ich sorge dafür, dass die Klagemauer von der Domplatte verschwindet“. Franco: „Ich mach dich platt!“ […]

An dem Tag, an dem der Autor mich an der Klagemauer aufsuchte, um mich auszufragen, hatte bereits ein zionistischer Randalierer einen Flügel der Klagemauer eingetreten. Dabei waren zwei massive Stangen zerbrochen. Für den Autor offensichtlich kein bemerkenswertes Ereignis. Am Abend hatte dann noch jemand den Hinterreifen des Transportfahrrads mit vier Messerstichen perforiert […]. Die Kölner Klagemauer ist keine Ich-AG. Sie wird realisiert und verantwortet vom Klagemauer-Team, dem außer mir Klaus Franke und Arnold Schröder angehören. […]. Die Methode, nicht-konformistische politische Akteure (um nicht zu sagen: Dissidenten) mit Vokabeln aus der Psychiatrie zu etikettieren, ist infam […]

WALTER HERRMANN, Köln

Tags: , ,

Mahner mit Hang zur Egomanie

Pascal Beucker porträtiert Walter Herrmann, Artikel aus der taz:

Für die einen ist er der „Rebell von der Domplatte“, ein unermüdlicher Kämpfer für die gute Sache. Für die anderen ist er schlichtweg ein querulantischer Plagegeist. Der Kölner Walter Herrmann, der seit Jahren jeden Tag mit seiner „Klagemauer“ Mahnwache hält, stößt inzwischen auch einstige politische Verbündete und Sympathisanten vor den Kopf.

Den ganzen Artikel gibt es HIER

Tags: ,